Wirtschaftsregion

DIE QUALITÄTEN DER LANDSCHAFTEN IN DEN FOKUS RÜCKEN

Projekt Rheinachse will Flusslandschaft stärker als Highlight der Region herausstellen / Insgesamt 28 Stelen auf Radwegen entlang des Rheins sollen dazu einladen, sich über Orte und Partner an der Rheinachse zu informieren

Die Qualitäten der Landschaften in den Fokus rücken
Präsentierten die erste der 28 geplanten Stelen am Rande des Lampertheimer Naturschutzgebietes "Biedensand" der Öffentlichkeit (von links): Carmen Daramus, Projektbeauftragte im Stadtmarketing der Stadt Lampertheim, Bürgermeister Gottfried Störmer, Stadt Lampertheim, Ute Schollmaier, Projektleiterin Tourismusagentur der Wirtschaftsregion Bergstraße / Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB), Reinhard Diehl, Geschäftsführer Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald e.V., Landrat Christian Engelhardt, Kreis Bergstraße, Uwe Becher, Leiter Ordnungsamt der Stadt Lampertheim, Ralph Schlusche, Verbandsdirektor Verband Region Rhein-Neckar, und Dr. Matthias Zürker, Geschäftsführer der WFB. - © WFB

01.06.2016 / Sie ist blau, mehr als mannshoch und äußerst informativ: Auf dem Fahrradweg, der in Lampertheim am Ende der Biedensandstraße am Naturschutzgebiet „Biedensand“ vorbei führt, gibt es seit kurzem eine Stele, welche die Radler dazu einladen soll, mehr über die Stadt und die gesamte Qualität der Region zu erfahren. Im Rahmen eines Pressegesprächs vor Ort erläuterten gestern die am Projekt Beteiligten, was es mit diesem Vorhaben auf sich hat.

Teilnehmer waren Landrat Christian Engelhardt, Kreis Bergstraße, Bürgermeister Gottfried Störmer, Stadt Lampertheim, Ralph Schlusche, Bürgermeister Rainer Bersch, Gemeinde Groß-Rohrheim, Reinhard Diehl, Geschäftsführer Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald e.V., Dr. Matthias Zürker, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Bergstraße / Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB), Uwe Becher, Leiter Ordnungsamt der Stadt Lampertheim, Carmen Daramus, Projektbeauftragte im Stadtmarketing der Stadt Lampertheim, und Ute Schollmaier, Projektleiterin WFB-Tourismusagentur.

Wie Schlusche erläuterte, soll im Rahmen des Leitprojekts „MRN vernetzt“ ein regionales Routensystem - bestehend aus den drei Hauptrouten Kurpfalzachse, Rheinachse und Ringroute - vorhandene Themenradwege miteinander verbinden. Eingebunden sind 15 Stadt- und Landkreise. „Die Rheinachse ist die lange Regionalparkroute von Groß-Rohrheim bis Neuburg/Rhein, die damit die Nord-Süd-Achse der Metropolregion bildet“, so Schlusche. Das Projekt Rheinachse verfolge das Ziel, die Flusslandschaft am Rhein noch stärker als eine besondere Qualität der Region herauszustellen und für die Nutzer näher zu bringen. Wie die Anwesenden erfuhren, sollen insgesamt 28 Stelen entlang der Rheinachse erstellt werden, die das Vorhaben unterstützen und eine weitere Informationsquelle am Rheinradweg darstellen. Die erste Stele wurde nun in Lampertheim realisiert. Besonders betonte Schlusche die notwendige und erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern vor Ort beim Projekt Rheinachse. In der Spargelstadt zählen zu dieser „Allianz der starken Partner“, so der Verbandsdirektor, auch der Geopark Bergstraße-Odenwald die Tourismusagentur der WFB, die auf der Stele mit ihren QR-Codes auf die besonderen Orte der Landschaftsräume zwischen Ried und Odenwald aufmerksam machen.

„Hier wird ein starker und guter Gedanke gelebt“, so Landrat Engelhardt, der ebenso den Gemeinsinn sowie die Qualitäten des Kreises Bergstraße als fahrradfreundliche Region mit wunderbaren Landschaften zum Beispiel im Ried und ausgezeichneten Mountainbikestrecken im Odenwald hervorhob.

Bürgermeister Störmer gab seiner Freude Ausdruck, dass gerade die Spargelstadt Lampertheim im Zentrum der Metropolregion Rhein-Neckar als Heimatort der ersten Stele gewählt wurde. Die Informationen auf der Stele seien einerseits ein Anreiz für die Radfahrer, eine Pause einzulegen, um Lampertheim näher zu erkunden. Andererseits erhielten die Bürgerinnen und Bürger der Stadt eine Anregung, die Umgebung mit dem Rad zu befahren. „Die Rheinachse bietet eine Menge touristische Highlights“, so der Bürgermeister.

„Durch die Stelen gelingt es, die Radfahrer in die Orte zu locken und diese von deren Attraktivität zu überzeugen“, schloss sich Dr. Zürker an, der die Stelen auch als gute Wirtschaftsförderungs-Maßnahme bezeichnete, da die Radfahrer in den Orten auch etwas konsumierten.

Auch Diehl hob die sehr gute Infrastruktur der Radwege im Kreis Bergstraße hervor, die stetig weiter ausgebaut werde. Die Achse sei Ausgangspunkt für weitere sechs geplante Radwege, die hier andocken können, erklärte der Geopark-Geschäftsführer. „Der Kreis Bergstraße soll zu einem Rad-Vorzeigekreis werden“, sagte er.

Mit dem Projekt “Regionalpark Rhein-Neckar“ sollen die Qualitäten der verschiedenen Landschaften und Freiräume in der Metropolregion in den Fokus gerückt werden. Es geht um eine regionale Freiraumstrategie, die dazu beitragen soll, die Freizeit- und Naherholungsqualitäten der Region weiterzuentwickeln und zu vernetzen.

In den Leitprojekten “MRNvernetzt“ und “Blaue Landschaften“ sowie mit den Grünprojekten des Wettbewerbs “Landschaft in Bewegung“, arbeitet der Verband Region Rhein-Neckar zusammen mit den Kommunen der Region und weiteren Partnern gemeinsam daran, die Lebensqualität auch als Standortfaktor der Region weiter zu sichern und zu steigern.

Der Regionalpark Rhein-Neckar dient dabei als Plattform, um Partner und Projekte, die sich mit der Landschaft in den Teilräumen der Region beschäftigen, besser zu verbinden.

Info: Weiteres Wissenswertes über den Regionalpark Rhein-Neckar gibt es hier.

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