Wirtschaftsregion

Starkenburg

Die Starkenburg ist eine Höhenburg auf dem Schlossberg oberhalb von Heppenheim.

Die auf dem Schlossberg oberhalb von Heppenheim gelegene Starkenburg ist die Namensgeberin der früheren gleichnamigen südhessischen Provinz.

Die Burg wurde 1065 errichtet und diente zum Schutz des Klosters Lorsch. Sie bot den Mönchen des Klosters stets Schutz und Zuflucht. Zuerst hieß sie Burcheldon, später wurde sie Starkimberg genannt. Sie deckte die Mainzer Bergstraße als zweitstärkste Festung des Kürfurstentums Mainz ab. Bis zum Jahre 1765 wurde sie bewohnt, dann wurde sie verlassen und verfiel im Laufe der Zeit.

1924 musste der Bergfried der Starkenburg gesprengt werden, da er zunehmend baufällig wurde. Insgesamt mussten 1.500 Kubikmeter Steine weggesprengt werden. 1930 wurde der Neubau des Bergfrieds beendet. Um eine größere Freifläche im Hof zu erreichen, wurde er nicht in der Mitte des Burghofs, sondern an seinem Westeingang aufgebaut.

Durch den Verfall der Anlage im 19. Jahrhundert ist heute nur noch wenig historische Bausubstanz vorhanden.

An der Stelle des früheren Wohnhauses, dem Palas, wurde in den 1960er Jahren eine Jugendherberge errichtet, die seitdem vom Deutschen Jugendherbergswerk betrieben wird.

Öffentliche Burgführungen und individuelle Gruppenführungen werden von der Tourismus-Information der Kreisstadt Heppenheim angeboten.

Anschrift

Tourismus-Information der Kreisstadt Heppenheim
Großer Markt 1
64646 Heppenheim (Bergstraße)

Telefon (0)6252-131 171

Fax (0)6252-131 173
tourismus@stadt.heppenheim.de

frei zugänglich / immer geöffnet

Die Führungen sind kostenpflichtig.

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