Wirtschaftsregion

Kurmainzer Amtshof

Der Kurmainzer Amtshof ist ein 1369 entstandener Gebäudekomplex und beherbergt das Museum für Stadtgeschichte
und Volkskunde sowie die Ostdeutsche Kultur- und Heimatstuben.

Kurmainzer Amtshof
Kurmainzer Amtshof - © Kreisstadt Heppenheim

Der Gebäudekomplex des Kurmainzer Amtshofs wurde wahrscheinlich nach dem Stadtbrand im Jahre 1369 errichtet, bei welchem Heppenheim bis auf ein paar wenige Häuser zerstört wurde. Der älteste Teil der Anlage ist das südlich gelegene Hauptgebäude mit Kurfürstensaal. In dem mit gotischen Wandmalereien verzierten Saal wurden feierliche Staatsakte wie die Konsekration des Bischofs von Chur im Jahre 1417 abgehalten. Dietrich von Erbach, Erzbischof und Kurfürst von Mainz und Kanzler des Heiligen Römischen Reiches, legte im Jahr 1435 im Kurfürstensaal seinen Treueeid auf den Kaiser ab. 1948 wurde in dem Gebäude die Freie Demokratische Partei gegründet.

Das 1719 entstandene Kelterhaus hat auf Grund der beim Bau einbezogenen Wehrmauer noch einen Teil mittelalterlicher Bausubstanz. Die namensgebende Funktion eines Kelterhauses erhielt das Gebäude erst durch die 1904 gegründete Winzergenossenschoft. Diese trug im Kelter- sowie im Hauptgebäude zur Erhaltung des Baudenkmal bei.

Die Eulenburg, das frühere Marstallgebäude, welches im 16. Jahrhundert errichtet wrude, beherbergt heute einen Teil des städtischen Museums.

Besichtigt werden kann der Kurmainzer Amtshof teilweise über das Museum für Stadtgeschichte und Volkskunde.

Anschrift

Kurmainzer Amtshof
Amtsgasse 5
64646 Heppenheim (Bergstraße)

Telefon (0)6252-691 12

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