Wirtschaftsregion

Rotes Wasser/Olfener Moor

Im Naturschutzgebiet "Rotes Wasser" oder auch "Olfener Moor" liegt eines der letzten echten Moore im Odenwald.

Auch im Odenwald sind Moore selten geworden. Eines der wenigen echten Moore ist das "Rote Wasser" oder auch "Olfener Moor". Es handelt sich dabei um ein Hochmoor. Hochmoore entstehen, wenn Regenwasser, welches in der Regel sehr kalkarm ist, nicht versickern kann. Heidekräuter, Wollgräser, Birken, Weiden und Torfmoose vermodern dann in diesem Wasser. Torfmoose wuchern in der Mitte eines solchen Moores am meisten, deshalb wölben sich Hochmoore mit der Zeit uhrglasförmig, woher auch der Name stammt.

Das „Rote Wasser“ ist Lebensraum für viele selten gewordene Tiere – z. B. Libellen. Unter anderem wurden schon folgende Libellenarten im Moor gesichtet: kleine Moosjungfer*, frühe Adonislibelle, kleiner Blaupfeil*, Hufeisen-Azurjungfer, schwarze Heidelibelle*, gemeine Winterlibelle, Vierfleck-Libelle*, blaugrüne Mosaikjungfer, große Königslibelle, zweigestreifte Quelljungfer*, Herbst-Mosaikjungfer. (mit * markierte Libellen sind sehr selten)

Im März/April ist das Moor Laichgewässer für Kröten und Frösche. Im Sommer kann man die Mooreidechse auf dem Steg beobachten.

Bitte verlassen Sie nicht den gut begehbaren Weg! Sie können aber den Alternativ-Weg, welcher als „Umleitung“ gekennzeichnet ist, benutzen. Er gewährt Einblicke in den oberen Teil des Hochmoores.

frei zugänglich / immer geöffnet
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