Wirtschaftsregion

Gotthardsruine

Einst thronte die Burg Frankenberg hoch oben auf dem Gotthardsberg bei Amorbach.

Die frühmittelalterliche Gipfelburg thronte bis ungefähr zum Jahre 1168 an der Stelle, an der heute eine Klosterruine zu finden ist. Die Burg ist nach dem Gotthardsberg benannt, der früher Frankenberg hieß.

Nach Überlieferungen ließ der fränkische Gaugraf Ruthard das "Castrum Frankenberg" auf dem Berg erbauen. 1138 wurde die Festung um eine Kapelle erweitert, die dem Heiligen Godehard von Hildesheim geweiht wurde. Daraufhin erhielt der Berg den Namen "Gotthardsberg". Um 1168 befahl Kaiser Friedrich Barbarossa, die Burg zu zerstören. Außerdem durfte sie, nach seinem Geheiß, nicht wieder aufgebaut werden.

Zu Beginn des 13. Jahrhunderts wurde an der Stelle der ehemaligen Burg ein Kloster der Zisterzienserinnen erbaut, welches bis zu einem Brand im Zuge des Bauernkrieges 1525 bestand. Heute befindet sich noch immer eine gut erhaltene Ruine auf dem Berg.

Von der ehemaligen Burganlage sind lediglich Reste eines Kellergebäudes erhalten geblieben. Im Zuge von Ausgrabungen in den Jahren 2010 und 2012 wurden Mauerreste und Kleinfunde gesichert.

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