Wirtschaftsregion

Nila ist tierisch gut drauf

Auf diesen Ausflug freut sich Nila schon lange, denn heute besucht sie den Bergtierpark in Erlenbach. Der liegt oberhalb von Fürth, ist Heimat vieler Tiere und das mitten im Odenwald. Am Eingang heißt sie ein großes Schild „Herzlich willkommen“ und das tut auch die Frau an der Kasse, die Nila eine prall gefüllte Tüte in die Hand drückt. „Damit kannst du die Tiere füttern“, sagt sie mit einem Lächeln.

Nila betritt den Bergtierpark und ihr Weg führt sie erst einmal vorbei an den kleinsten Bewohnern des Parks. Mäuse, Wellensittiche, Hasen und Hühner gibt es hier. An einem Zaun macht sie kurz Halt um einen neugierigen Blick in die schwere Tüte zu werfen. Die stäbchenförmigen Pellets duften nach Heu. Schmecken tun sie Nila allerdings nicht… Der schwarze Ziegenbock neben ihr sieht das aber ganz anders. Mit einem langen Hals versucht er an die Leckereien zu gelangen.

01_Bild Bergtierpark

Eine der vielen Attraktion ist das neue Affengehege, das Nila nun erreicht. Auf der großen Spielwiese haben die Berberaffen viel Platz. Ein Affenpaar jagt munter hintereinander her und tobt über die Kletterseile. Die anderen lausen sich und genießen die warme Sonne. Mit im Gehege sind die Mähnenspringer. „Da habt ihr aber nette Nachbarn“, ruft Nila den Affen zu.

02_Bild Bergtierpark

Auch am Gehege der Waschbären macht Nila halt. Hier wohnt Mika. Das fünfjährige Waschbärenmädchen ist das Patentier von Nilas Freunden aus dem NibelungenLand. Der Name „Mika“ steht bei den Indianern für „intelligenter Waschbär“. „Ein wirklich passender Name“, findet Nila. Durch die Patenschaft wird die Arbeit im Bergtierpark unterstützt – eine tolle Sache!

03_Bild Bergtierpark

Ab hier geht es stetig den Berg hinauf. Nila wird von einem lauten Gemecker empfangen. Die Ziegen wissen genau was Nila in ihrer Tüte hat und versuchen möglichst viel Futter zu ergattern. Bei den jungen Zicklein kann Nila dann einfach nicht widerstehen und verfüttert glatt die ganze Tüte.

04_Bild Bergtierpark

„Herrje!“, denkt sich Nila, „dabei warten doch noch so viele Tiere auf mich.“

Dann kommt Tierpfleger Josef vorbei. Als er den kleinen Drachen so traurig vor der leeren Tüte sitzen sieht, hat er eine Idee. „Nila, wie wäre es, wenn du mich beim Füttern begleitest?“, fragt er das Drachenmädchen. „So richtig nah dran?“, jubelt Nila und ist sofort Feuer und Flamme. Gesagt, getan! Mit Nila auf dem Arm und einem großen Eimer voller Futter betreten die beiden das Wildgehege.

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Der Tierpfleger ist hier natürlich bestens bekannt. Von allen Seiten strömen die Tiere herbei. Zwergziegen, Damwild und ein großer Yak können es kaum erwarten. Josef drückt Nila ein paar Pellets in die Hand. „Damit füttern wir jetzt den Yak. Warte mal ab, das wird dir gefallen“. Und tatsächlich! Als der Yak das Futter erblickt reißt er sein Maul weit auf. Nila braucht das Futter nur noch hinein zu streuen. „Wie witzig“, feixt Nila.

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Nach der Fütterung erkundet Nila den Rest des Bergtierparks noch auf eigene Faust. Vorbei an Lamas, Mufflons, Zwergeseln, verschiedenen Schafen und einem schönen Pfau streift sie über das Gelände. Am Ausgang des Parks macht sie einen kleinen Abstecher zum „Haus im Bergtierpark“. Hier stehen zwei große Indianerzelte und in der Mitte ein bunter Totempfahl. Dieser erinnert mit kunstvollen Schnitzereien daran die Natur zu achten. „Eine wichtige Botschaft“, erkennt Nila und lässt zum Abschluss ihren Blick über die sanften Hügel des Odenwaldes schweifen.

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