Wirtschaftsregion

Amorbach

Amorbach – Die von Amor geküsste Stadt.

Die im Talkessel geschützt gelegene Kernstadt bildet das Zentrum der Stadt. Die umliegenden Stadtteile verteilen sich sternförmig um die Kernstadt herum auf den Berghängen des Odenwalds. Geprägt ist die Lage Amorbachs durch die Täler der Mud, des Billbachs und des Otterbachs. Die Stadt lag damals strategisch günstig an zwei alten Handelsstraßen, eine die das Rheintal bei Worms mit dem fränkischen Raum verband und eine die den mittleren Neckarraum bei Heilbronn zum Mainland verband.

Die Altstadt:

Die Barockstadt Amorbach ist ein "Schmuckkästchen" der Architektur und verdankt ihren Namen dem Gott Amor. Die in die herrliche Landschaft des Odenwalds eingebettete denkmalgeschützte Altstadt hat alles was zu einem romantischen Städtchen dazu gehört; verwinkelte Gassen mit Kopfsteinpflaster, Fachwerkhäuser, ein historisches Rathaus und sehenswerte Kirchen. Bei einem Rundgang durch die Altstadt können Sie neben den unterschiedlichsten Fachwerkhäusern - darunter das Alte Rathaus und das einzigartige Templerhaus - auch zwei beeindruckende Barock-Kirchen bestaunen. Weithin sichtbar ist auch die Gotthardsruine auf dem Gotthard, die jeden in ihren Bann zieht. Eine Wanderung den Berg hinauf wird mit dem beeindruckenden „7-Täler-Blick“ belohnt.

Historie:

Schon die Römer erkannten die strategisch wichtige Lage der Region und errichteten hier einen Legionsposten. Im 8. Jahrhundert entstand ein Benediktinerkloster. Die Siedlung neben dem Kloster wurde 1197 als "Amarbach" erstmals urkundlich erwähnt. Kaiser Friedrich I. „Barbarossa“ übertrug 1168 den Herren von Dürn die Vogtei über das Kloster Amorbach. Unter den Herren von Dürn wurde 1253 der Klosterort zur Stadt erhoben, die infolgedessen mit Mauern und Türmen befestigt wurde. Mit dem Niedergang der Herren von Dürn ging Amorbach 1272 an das Erzstift Mainz über.

1525 verbündeten sich die Bürger der Stadt mit aufständischen Bauern und büßten dafür all ihre Rechte ein. Anstelle der abgebrannten Wildenburg wurde Amorbach Mainzer Amtssitz. Fast 100 Jahre herrschte Frieden, bis anschließend der 30-jährige Krieg neues Elend brachte und die Bevölkerung bis Kriegsende auf die Hälfte reduzierte.

Die Aufbauarbeiten der Stadt sowie von Kirchen und Kloster wurden in den folgenden 150 Jahren kaum noch durch Kriegsfälle gestört. Die Säkularisation 1803 brachte die Aufhebung aller geistlichen Herrschaft und so kamen das Kloster und der Mainzer Besitz an den Fürsten Carl Friedrich Wilhelm zu Leiningen. Amorbach wurde Residenzstadt des souveränen Fürstentums, wurde jedoch schon 1806 dem Großherzogtum Baden einverleibt. 1810 und 1816 ging Amorbach schließlich erst an Hessen und anschließend an Bayern über.

Anschrift

Stadt Amorbach
Kellereigasse 1
63916 Amorbach

Telefon +4993732090

info@amorbach.de

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