Wirtschaftsregion

SEPTEMBER PROGRAMM DES GEOPARK-VOR-ORT-TEAMS WESCHNITZTAL

Erlebnisangebote für Familien, Kulturinteressierte, Natur- und Sportbegeisterte 

September Programm des Geopark-Vor-Ort-Teams Weschnitztal
Blick ins Weschnitztal - © WFB

16.08.2021 / Für den September hat sich das Geopark-Vor-Ort-Team Weschnitztal ein abwechslungsreiches Programm überlegt:

Freitag, 3. September um 18 Uhr

Wildkräuter Streifzug querfeldein – für Kinder und Erwachsene

In dieser besonderen Zeit sind viele Familien in der Natur unterwegs und schnell taucht dann die Frage auf: Was wächst denn da und ist es genießbar?

Bei dem Wildkräuter Streifzug querfeldein am Freitag, 3. September um 18 Uhr wird die Geo-Vor-Ort-Begleiterin Brigitta Schilk diese und viele andere Fragen zum Standort, dem Sammeln, zu den Wildpflanzen und ihrer Verwendung beantworten. Mit ihr streifen die Beteiligten durch den Lebensraum vieler Wildkräuter, bestimmen, kosten und sammeln achtsam genussvolle Herbstkräuter.

Wildpflanzen sind der Ursprung unserer kultivierten Pflanzen und wachsen inzwischen nicht mehr überall. Wenn Wildkräuter die entdeckt werden, gilt es den Standort genau zu begutachten, das Kraut eingehend anzuschauen und dabei den Geruchssinn, Geschmacks- und Tastsinn zu nutzen. Dann wird die Pflanze bestimmt und intakte Exemplare gesammelt.

Im Frühjahr begegnen die Beteiligten den ersten Frühjahrsboten, die im frischen Grün da stehen. Die meisten wirken stärkend und reinigend auf die Abwehrkräfte. Brigitta Schilk vermittelt, welche Wildkräuter in der Küche zu Pesto, im Salat und in der Suppe zubereitet werden können.

Für Groß und Klein ist es eine Freude mit dem grundlegenden Basiswissen selbst die ersten Kräuter zu erkennen und zu sammeln.

Bitte mit wetterangepasster Kleidung, langen Hosen und festen Schuhen kommen. Auch bei (leichtem) Regen ist der Wildkräuter-Streifzug mit passender Kleidung schön. Sammeltasche mit Papiertüten, Schere und Trinkbecher mitbringen.

Teilnahme auf eigene Verantwortung. – Eine Anmeldung ist erforderlich.

Termin: Freitag, 3. September um 18 Uhr

Anmeldung: Brigitta Schilk, Telefon 06209-7979783 oder gvo-weschnitztal@gmx.de

Ort: Mörlenbach-Bonsweiher, Parkplatz - noch offen

Teilnahmebetrag: 10 Euro, Kinder in Begleitung einer erwachsenen Person bis 12 Jahren frei

Infos: Geopark-Vor-Ort-Team Weschnitztal http://www.facebook.com/weschnitztal

 

Sonntag, 5. September um 10 Uhr

Wittelsbacher Grenzweg bei Hornbach - kulturhistorische Wanderung

Auf dem Bergrücken zwischen den Birkenauer Ortsteilen Hornbach und Löhrbach existiert ein uralter, naturbelassener Wanderweg mit grandiosen Ausblicken ins Weschnitztal und in die Rheinebene.

In früheren Zeiten diente sein Verlauf als Grenzlinie zwischen den verfeindeten Kurfürstentümern Pfalz und Mainz. Eine gut erhaltene Grenzsteinreihe mit den Abbildungen von Rauten und Rad bezeugt die überregionale historische Bedeutung dieser Höhe. Das Landesdenkmalamt Wiesbaden hat den Grenzweg als Kulturdenkmal ausgewiesen und in die Denkmaltopographie II des Kreises Bergstraße aufgenommen.

Unterwegs erzählt der Geopark-Vor-Ort-Begleiter Georg Frohna neben historischen Fakten auch Anekdoten und Kurzweiliges aus vergangenen Zeiten. Die Wandernden erfahren zudem Wissenswertes von Grenzbäumen, Traufbäumen, Vermessungspunkten und Bergbaugruben an der Wegstrecke. Der Hornbacher Georg Frohna lässt Wesentliches aus der Heimatgeschichte und der heimischen Tier- und Pflanzenwelt einfließen.

Die Wanderung dauert rund drei Stunden und führt teilweise über unebenes und ansteigendes Gelände, daher mit festem Schuhwerk und wetterangepasster Kleidung kommen. Eine Einkehr ist im „Gasthaus Lindenhof“ oder „Café Orchidee“ möglich.

Termin: Sonntag, 5. Septemberum 10 Uhr

Anmeldung: Georg Frohna, Telefon 06201-33017 oder gvo-weschnitztal@gmx.de

Ort: Birkenau-Hornbach, Parkplatz an der Mehrzweckhalle

Teilnahmebetrag: 5 Euro pro Person, Kinder bis 12 Jahre frei

Infos: Geopark-Vor-Ort-Team Weschnitztal http://www.facebook.com/weschnitztal

 

Freitag, 18. September um 19:30 Uhr

Abenteuer vor der Haustür – eine sinnliche Nachtwanderung bei Vollmond

Den Alltag hinter sich lassen können Naturbegeisterte in der hereinbrechenden Dämmerung bei der sinnlichen Nachtwanderung am Freitag, 18. September um 19:30 Uhr. Die Geo-Vor-Ort-Begleiterin Brigitta Schilk lenkt beim bergauf Schreiten der Weinheimer Huhl die Aufmerksamkeit der Gruppe auf den Natur-Soundtrack aus rauschenden Blätter, knackenden Bäumen und dem Wiehern der Pferde.

Während der größtenteils stillen Wanderung geht es darum, Wald und Flur mit allen Sinnen aufzunehmen. In dem stimmungsvollen Nachtwald können die Wandernden tief in die Natur und in sich selbst eintauchen. Mit der veränderten Wahrnehmungsfähigkeit wird die geruhsame Nachtwanderung ein tiefes Erlebnis. Der Vollmond wirft sein helles Licht durch die Bäume, die Kontraste sind stark, die Dunkelheit ist umhüllend.

Zu Anfang können die Beteiligten an besonderen Plätzen die hereinbrechende Nacht einzeln erleben und sich selbst im dunklen Wald erfahren. Mit der Aufmerksamkeit in den Füssen lässt sich auf unebenen Wege gut gehen. Die Herausforderungen auf weichen Waldwegen haben es in sich. Durch Unerwartetes können die Nachtstunden zu einem Abenteuer werden.

Bitte mit Wetter entsprechender, langer Kleidung und festen Schuhen kommen, Taschenlampe zu Hause lassen.
Die Wanderung dauert bei einer Länge von rund sechs Kilometern circa drei Stunden.

Teilnahme auf eigene Verantwortung. Eine Anmeldung mit den Kontaktdaten ist erforderlich.

Termin: Freitag, 18. September um 19:30 Uhr

Anmeldung: Brigitta Schilk, Telefon 06209-7979783 oder gvo-weschnitztal@gmx.de

Ort: Mörlenbach-Bonsweiher, Parkplatz Hofwiese an der L3120, Ortseingang Süd links (Frisör Wolf)

Teilnahmebetrag: 10 Euro pro Person, Kinder bis 12 Jahre frei

Infos: Geopark-Vor-Ort-Team Weschnitztal http://www.facebook.com/weschnitztal

 

Sonntag, 19. September um 10 Uhr

Erlebnistour auf die Tromm mit dem Mountainbike

Vom Fahrradsattel aus die Natur der Region zu erkunden, ist ein Angebot des Geopark-Vor-Ort Begleiters Horst Eberle. Ausgangspunkt ist am Sonntag, 19. September um 10 Uhr der Rimbacher Ortskern zur „Erlebnistour auf die Tromm mit dem Mountainbike“.

Neben dem sportlichen Erlebnis im Schatten der Trommwälder herumzukurven und an schönen Plätzen zu verweilen, hat die Rundfahrt noch weitere Reize. Die Aussichtspunkte bieten wunderschöne Ausblicke hinab in das Weschnitztal. Die Teilnehmenden erfahren von Horst Eberle Wissenswertes über die Geschichte, die heimische Pflanzen- und Tierwelt.

Die Tour fällt bei Unwetter aus. Eine Anmeldung mit den Kontaktdaten ist erforderlich.

Termin: Sonntag, 19. September um 10 Uhr

Anmeldung: Horst Eberle, Telefon 06253 972 589 oder gvo-weschnitztal@gmx.de

Ort: Rimbach Marktplatzbrunnen

Teilnahmebetrag: 5 Euro pro Person, Kinder bis 12 Jahre frei

Infos: Geopark-Vor-Ort-Team Weschnitztal http://www.facebook.com/weschnitztal

 

25./26. September um 14 Uhr- Im Rahmen des Krämermarkts in Mörlenbach

Rund um die alte Stadtmauer - Ortsführung durch Mörlenbach

Mörlenbach war über Jahrhunderte ein Grenzort zwischen der Kurmainz und Kurpfalz und damit von großer strategischer Bedeutung. Davon zeugen bis heute Reste der Stadtmauer. Innerhalb dieses einzigartigen Bauwerks im Weschnitztal liegt der interessante und schmucke historische Ortskern.

Zum ersten Mal wurde Mörlenbach 795 im Lorscher Kodex erwähnt. Am Ausgangspunkt der ersten Siedlung seit der Zeit der Franken steht heute die Grundschule: Schlosshofschule. Ihr Name verweist auf das ehemalige Wasserschloss.

Die Geopark-vor-Ort-Begleiterinnen Katja Gesche und Brigitta Schilk erzählen bei der Ortsführung am 25. und 26. September um 14 Uhr von den Glanzzeiten mit politischer Bedeutung für die Ortsgeschichte sowie von den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges, von Armut und den alltäglichen Problemen, mit denen früher die Menschen leben mussten.

Bei dem anderthalb stündigen Spaziergang entlang den Resten der Stadtmauer durch die Gassen Mörlenbachs lüften die Vor-Ort-Begleiterinnen auch das Geheimnis, wieso die Mörlenbacher von den Nachbarkommunen als „Wasserschnecken“ geneckt werden und was es mit den drei silbernen Glocken im Wappen auf sich hat.
Eine Anmeldung mit den Kontaktdaten ist erforderlich.

Termin und Anmeldung:
25.9. mit Katja Gesche > Tel. 06209 3365 
26.9. mit Brigitta Schilk > Tel. 06209 7979783 

Ort: Mörlenbach, Rathausplatz an der Stadtmauer

Teilnahmebetrag: 5 Euro pro Person, Kinder bis 12 Jahre frei

Infos: Geopark-Vor-Ort-Team Weschnitztal http://www.facebook.com/weschnitztal

 

Sonntag, 3. Oktober um 10 Uhr

Die Briggehocker am Heiligen Nepomuk - Führung um Reisen rum

Die Brücke in Reisen war bis ins 19. Jahrhundert zwischen Birkenau und Fürth die einzige Möglichkeit im Tal, wo Kutschen und Fuhrwerke bequem  die Weschnitz queren konnten. Ab dort verlief die Vorgängerstraße der B38 nach Norden rechts an den Ortschaften Mörlenbach und Rimbach vorbei.

Auf dieser Seite befand sich auch der Ortskern von Reisen mit seinen Fachwerk- und Sandsteinhäusern, wie ein detaillierter Ortsplan aus dem Jahr 1745 dokumentiert.

Der Geopark-Vor-Ort-Begleiter Georg Frohna erläutert bei seinem Ortsrundgang  durch Reisenam Sonntag, 3. Oktober um 10 Uhrscheinbar Widersprüchliches und Besonderheiten in der Reisener Ortsgeschichte. Die Gemarkung war jahrhundertelang Territorium der Kurpfalz und hat heute noch in seinem Wappen die weiß-blauen Rauten der Wittelsbacher.

Georg Frohna führt seine Gäste zu interessanten Punkten und informiert in Wort und Bild über verschiedene Themen wie Lärmlöcher, Oase der Stille, den vergessenen Eulerhof und Ursachen der unterschiedlichen Baustile im Ort.

Die Führung dauert ca. 2 Stunden und endet wieder am Bahnhof Reisen.

Termin: Sonntag,3. Oktober um 10 Uhr

Anmeldung: Georg Frohna, Telefon 06201-33017 oder gvo-weschnitztal@gmx.de

Ort: Reisen, Bahnhof

Teilnahmebetrag: 5 Euro pro Person, Kinder bis 12 Jahre frei

Infos: Geopark-Vor-Ort-Team Weschnitztal http://www.facebook.com/weschnitztal