Bei der kindgerechten Führung am kommenden Samstag wird der Blick auf das mittelalterliche Leben im Kloster geworfen. © SG / Michael Thumm
16.04.2026 / Viel ist vom einst so prächtigen Kloster nicht mehr zusehen, die noch übrigen Gebäude geben allerdings einen eindrucksvollen Anhaltspunkt, wie überwältigend das Kloster auf seine Zeitgenoss*innen gewirkt haben muss, bedenkt man die sonst übliche Bauweise der meisten Gebäude aus Holz und Lehm die für die Menschen seiner Zeit der Standard waren. Im Laufe der Jahre seit den Anfängen der Erforschung der Vergangenheit des Lorscher Klosters konnte so einiges über das Kloster herausgefunden werden, sodass man heute viel mehr über das einstige Reichskloster sagen kann, als der heutige Zustand auf den ersten Blick vermuten lässt – auch über seine Bewohner*innen und Gäste, bei denen es sich nicht nur um Mönche handelte!
Leibeigene Bauern halfen den Mönchen bei der Feldarbeit, der Versorgung mit Nahrung oder der Textilherstellung. Adlige Damen und Herren pilgerten zum Kloster, um etwas für ihr Seelenheil zu tun. Könige und Kaiser mit samt ihren Ehefrauen waren im Kloster zu Gast, um dort zu verweilen, wichtige Geschäfte zu tätigen und Urkunden ausstellen zu lassen.
In der kindgerechten Führung wird ein gemeinsamer Blick auf das Leben im mittelalterlichen Kloster geworfen und auch darauf, welche archäologischen Hinweise wir noch heute dazu kennen.
Altersgruppe: ab 8 Jahren, Kinder in Begleitung Erwachsener
Treffpunkt: Empfang des Museumszentrums
Zeit: 15.00 – 16.30 Uhr
Teilnahmegebühr: 7 € | ermäßigt 5 € | Familienkarte 16,50 € (2 Erw., max. 4 Kinderbis 16 Jahre)
OHNE Voranmeldung: Plätze reservieren möglich: buchung@kloster-lorsch.de | 06251869200 Die Reservierung verfällt 20 Minuten vor Führungsbeginn bei Nichterscheinen.
Das ganze Programm ausführlich unter www.kloster-lorsch.de